Aalbesatz 20.02.2020Jungaale aus dem Atlantik finden neues Zuhause in Brandenburg

Storkow/Groß Schauen (20.02.2020) - Die Fischerei Köllnitz GmbH setzte heute Mittag rund 408.000 junge Glasaale in die Groß Schauener Seenkette ein. Damit engagierte sich die zum Unternehmensverbund der Artprojekt Gruppe gehörende Fischerei zum wiederholten Male im Rahmen des Pilotprojektes zur Sicherung des Europäischen Aalbestands im Elbeeinzugsgebiet des Landes Brandenburg für den Erhalt dieser gefährdeten Fischart.

Bereits im vergangenen Jahr, als die Berliner Unternehmensgruppe die Fischerei Köllnitz bei Groß Schauen übernahm, betonte der geschäftsführende Gesellschafter von Artprojekt, Thomas Hölzel, dass es ihm ein persönliches Anliegen sei sich für die Wahrung der Artenvielfalt in der Region einzusetzen. So wurde eigens für die Übernahme die Tochterfirma Artprojekt Farms & Fisheries GmbH gegründet und ein Spezialist für Aquakultur und Fischwirtschaft eingestellt.

Frederik Buhrke, Fachmann für Aquakultur und Sea-Ranching, begleitete den heutigen Aalbesatz. Symbolisch entließ er die ersten Aale direkt am Ufer des Sees in ihr neues Zuhause. Für die restlichen Fische ging es anschließend per Boot auf die Seenkette, wo sie auf einer Seenfläche von 955 ha verteilt wurden. „Die Glasaale haben eine lange Anreise von der französischen Atlantikküste hinter sich. Nun können die Tiere hier in der Naturlandschaft der Heinz Sielmann Stiftung die nächsten 8 bis 15 Jahre bis zu ihrer Laichreife aufwachsen.“, erläuterte Buhrke.

Der Aal hat aufgrund seiner extrem langen Wanderungen zu den Laichgründen in der Sargassosee südlich der Bermuda-Inseln mit vielen widrigen Bedingungen zu kämpfen. Durch Querverbauung von Flüssen, einen hohen Befischungsdruck und einer großen Anzahl an natürlichen Fressfeinden sind die Bestände über Jahrzehnte deutlich zurückgegangen. „Nur durch die Durchführung ambitionierter Besatzprogramme wie diesem kann der Bestand des Aals in natürlichen Gewässern bewahrt werden.“, so Buhrke weiter.

Fischfreunden bietet Köllnitz neben dem Aal eine große Auswahl regionaler Fischspezialitäten, wie den handgefischten „Köllnitz-Zander“ aus den Groß Schauener Seen. Das Restaurant „Köllnitzer Fischerstuben“, seit Anfang des Jahres unter Leitung des neuen Küchenchefs Robert Törpsch, wurde jüngst zum „Gastgeber des Jahres 2020“ im Seenland Oder-Spree ausgezeichnet.

Neben dem zukunftsfähigen Ausbau des Fischereibetriebs intensiviert die Artprojekt Unternehmensgruppe in die Zusammenarbeit mit der Heinz Sielmann Stiftung und entwickelt aktuell Ideen zur Erweiterung des Seehotels.

Ausgezeichnet! Die Fischerei Köllnitz ist „Gastgeber des Jahres 2020“ der Region Seenland Oder-Spree

Am Montag, den 28. Oktober, wurde im Rahmen einer Gala im Dorint Hotel in Potsdam erstmalig die Auszeichnung „Gastgeber des Jahres“ verliehen. Hierbei wurde das Restaurant Köllnitzer Fischerstuben aus Storkow (Mark) vom DEHOGA Brandenburg als Gewinner des Seenland Oder-Spree ausgezeichnet.

Die Köllnitzer Fischerstuben sind Teil der Fischerei Köllnitz, die seit Anfang 2019 zur Artprojekt Unternehmensgruppe gehört. Seit der Übernahme befindet sich das Restaurant unter neuer kulinarischer Leitung. Bekannt ist die Fischerei neben dem Restaurant, dem Seehotel Köllnitzer Hof und dem Hofladen mit angrenzender Räucherei vor allem für ihr traditionelles Handwerk des Fischens, das Dank der geschützten Gewässer der Naturlandschaft Groß Schauener Seen Wildfang von höchster Qualität bietet, der direkt in der hauseigenen Manufaktur verarbeitet wird.

„Wir freuen uns mit unseren Impulsen im Bereich Kulinarik punkten zu können. Gerade da wir mit dem Projekt Fischerei Köllnitz noch ganz am Anfang stehen ist es eine besondere Ehre diese tolle Auszeichnung im ersten Jahr nach der Übernahme zu erhalten.“ so Jürgen Klümpen, Verantwortlicher für die Köllnitzer Fischerstuben.

Der DEHOGA Brandenburg ist seit 2004 für die Qualitätsinitiative „Brandenburger Gastlichkeit“ verantwortlich und verleiht in diesem Jahr zum ersten Mal die Auszeichnung „Gastgeber des Jahres“ an Unternehmen aus Gastronomie und Hotellerie des Landes Brandenburg sowie aus den einzelnen Reiseregionen. Neben Kriterien wie Speisen, Ambiente, Service und Sauberkeit, rückte in den letzten Jahren auch ein ganz bestimmtes Thema in den Vordergrund: „Regionalität zählt. Daher wird der Einsatz regionaler Produkte seit letztem Jahr höher bewertet.“, wie der DEHOGA Brandenburg zur Vergabe der Auszeichnung „Gastliches Seenland Oder-Spree“ bekannt gab.

Hiermit konnten die Köllnitzer Fischerstuben nun auch bei der Vergabe der schwarz-goldenen Plakette „Gastgeber des Jahres 2020“ überzeugen. Für diese Auszeichnung wurde der Kreis der Jury neben Mitgliedern des DEHOGA um Vertreter der IHK’s, der Tourismusverbände sowie Vertreter von pro agro und den Gastro-Piraten erweitert. Mit der Auszeichnung „Gastgeber des Jahres“ würden die Anstrengungen der Unternehmen gewürdigt, die auf motivierte und qualifizierte Mitarbeiter setzen und sich seit Jahren um Servicequalität, Regionalität und Nachhaltigkeit bemühen, so DEHOGA Präsident Olaf Schöpe.

Unter den 150 Teilnehmern der „Brandenburger Gastlichkeit“ wurden die Gastgeber des Jahres in diesem Jahr in den Regionen Barnim, Dahme-Seenland, Fläming, Havelland, Lausitzer Seenland, Potsdam, Prignitz, Ruppiner Seenland, Seenland Oder-Spree, Spreewald und Uckermark gekürt. 

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Auch in diesem Jahr präsentiert die Fischerei Köllnitz mit Ihrer Erlebniswelt Interressantes rund um den Fisch, Fischerei und Natur.

Unser Programm am 15. & 16.06.2019

- das Restaurant Köllnitzer Fischerstuben öffnet seine Tür von 12.00 – 22.00 Uhr
- der Hofladen mit den besten Fischbrötchen weit und breit, Eis, Kaffee und kühlen Getränken,Räucherfisch, Salate, Marianden und andere Spezialitäten aus unserer eigenen       Manufaktur, erwartet Sie von 09.00 – 18.00 Uhr 
- unser Fischer öffnet seine Netzwerkstatt und die Räucheröfen qualmen
- am Samstag  den 15.06. um 15.00 Uhr erfahren Sie bei einer Hofführung interressantes über unsere Seen und die Fischwelt darin, den Hof und die Arbeit der Fischer
- die Interaktive Ausstellung der Heinz Sielmann Stiftung und Brandenburgs erstes Fischereimuseum mit Aaleneum erwarten Sie ganztägig,  09.00 – 18.00 Uhr geöffnet (Eintritt frei)
- Am Sonntag 16.06. um 11.00 Uhr erleben Sie bei einer Wanderung mit der Rangerin der Naturwacht über den Naturlehrpfad der Heinz Sielmann Stiftung zum hölzernen Aussichtsturm, die Natur außerhalb des Wassers,   Dauer ca. 1,5 Stunden,
- als besonderes Angebote für Kinder hat unser Kooperationspartner Irrlandia "Der Mitmachpark" aus Storkow eine Hüpfburg und Groß Brettspiele aufgestellt

Das Team der Erlebniswelt auf dem Fischerhof freut sich auf Sie!

 

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Brandenburger Gastlichkeit 2019 | 2020

Am 19.11.2018 wurde unserem Restaurant Köllnitzer Fischerstuben wieder einmal die blau-weisse Plakette „Gastliches Seenland Oder-Spree “ verliehen.  Wir freuen uns, dass unser Restaurant bei den Mystery Testern der DEHOGA wieder sehr gut angekommen ist und wir den Test mit Bravour bestanden haben. Überzeugen auch Sie sich von unserer frischen und regionalen Küche, unserem freundlichen Service sowie unserem gemütlichen Ambiente in großartiger Natur. 

Zitat DEGHOGA Brandenburg:
„Um die Auszeichnung zu erhalten, haben Testerinnen und Tester inkognito und unangemeldet die beteiligten Unternehmen besucht und nach zahlreichen Kriterien bewertet. Ihr Testbogen umfasste 120 bis 160 Fragen. Unter die Lupe genommen wurden bei dem sogenannten Mystery Check der äußere Eindruck, Begrüßung / Empfang, Ambiente, Servicequalität, Speisen und Getränke, telefonische Reservierung, Bezahlen / Verabschiedung sowie Sauberkeit Und: Regionalität zählt. Daher wird der Einsatz regionaler Produkte seit letztem Jahr höher bewertet.“  Zitat Ende.

Brandenburger Gastlichkeit 2017 | 2018

bgaAm 17.11.2016 wurde unserem Restaurant Köllnitzer Fischerstuben, sowie 29 weiteren gastronomischen Betrieben des Landkreises die blau-weisse Plakette „Gastliches Seenland Oder-Spree 2017-2018“ verliehen. Überreicht wurde die Auszeichnung durch Olaf Lücke, Hauptgeschäftsführer des DEHOGA Brandenburg e. V.; Hanna Gläsmer, Dezernentin für Kreisentwicklung, Umwelt und Bauwesen des Landkreises Oder-Spree; Ellen Russig, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Seenland Oder-Spree e. V. und Manuela Neumann, Referentin Gastgewerbe / Tourismus, IHK Ostbrandenburg.

Wir sind sehr stolz unsere Auszeichnung Brandenburger Gastlichkeit zum wiederholten Male verteidigt zu haben. Auch unser Restaurant in Köllnitz setzt seit dem Frühjahr 2016 verstärkt auf die hervorragenden Produkte der Region. Unser im eigenen See gefangener Zander ist nur EIN Beispiel. Nach einem köstlichen Fischessen kann man bei uns dann noch ein leckeres Eis von den IceGuerillas aus Beeskow vernaschen und das Ganze mit einem feinen Obstbrand von der Kulturbrennerei Streitberg krönen. Und bei alledem die großartige Brandenburger Landschaft in sich aufnehmen!

Herz was willst Du mehr.

Lassen auch Sie sich verführen und besuchen Sie und mal wieder, hier auf dem Fischerhof in der herrlichen Sielmann Naturlandschaft

 

aalzanderundcoAm 12. April 2016 besuchten uns die Reporterkids der Prieroser Schülerzeitung, Hier der Bericht von Lea, 6. Klasse:

Köllnitz, das erste Mal 1209 urkundlich erwähnt, hat sich bis heute erhalten. Die dortige Fischerei Köllnitz ist ein faszinierender Ort mit großer Vielfalt. Ob Hotel, Restaurant, Räucherei mit Hofladen, Museum, Ausstellung oder Lehrpfad, viel Interessantes gibt es dort zu entdecken. Als einige Mitschüler und ich dort waren, führte uns Herr Peter Witzke herum und erklärte uns viele Dinge die wir bisher nicht kannten oder die wir bisher nicht verstanden. Er erzählte uns zum Beispiel dass schon 1890 bis 1900 Fischer die dortige Zanderzucht betrieben oder dass sich 1960 vier Fischer zusammen taten und dort eine Genossenschaft gründeten. Danach erzählte er uns etwas über die Sielmann Naturlandschaft Groß Schauener Seenkette. Auf und an den 960 Hektar Wasserfläche leben Biber, Fischotter, verschiedene Vogelarten und sehr viele Fische wie Aal, Zander, Hecht, Karpfen, Barsch ….
Nicht nur Herrn Witzke haben wir befragt sondern auch Leute die dort vorbeikamen. Sie erzählten dass sie aus Stuttgart und Berlin kämen um sich dort zu treffen und die Landschaft zu genießen. Auch im Museum und in der Ausstellung sahen wir uns um. Als wir uns dann verabschiedeten wussten wir alle vieles mehr und werden ganz bestimmt wieder kommen.

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